Reise blog von Travellerspoint

Abenddämmerung an der Elbe

Museumshafen Övelgönne in Hamburg

semi-overcast 9 °C

Moin!

Gestern waren Freunde zu Besuch in der Stadt und wir waren zum Abendessen an der Elbe in Neumühlen verabredet. Da wir etwas zu früh ankamen, sind wir noch auf den Fähranleger gegangen und haben uns den Museumshafen Övelgönne angeschaut. Nach dem vielen Regen am vorigen Tag war der Himmel nun klar, und wir haben einen guten Zeitpunkt für eine schöne Abenddämmerung erwischt.

Der Museumshafen Övelgönne, das Gebäude links ist Hamburgs wohl exklusivste Seniorenresidenz Augustinum:

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Der Fähranleger, im Hintergrund am anderen Ufer die Containerkräne am Burchardkai:

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Die Elbpromenade in Neumühlen, vorne links das Augustinum:

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Schleppdampfer Claus D. im Museumshafen:

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Die Elbe stromabwärts:

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Der Burchardkai:

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Schönen Abend!

Eingestellt von Vielreisender 20:37 Archiviert in Deutschland Tagged cities river skyline ships harbor hamburg twilight elbe Kommentare (0)

Rehberger Graben

sunny 28 °C

Moin!

Zum Abschluß gibt's heute noch mal etwa Geschichte des Bergbaus im Harz.

Wir haben eine Rundwanderung um den Rehberg gemacht, einem 893 m hohen Berg bei St. Andreasberg:

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Das Regen- und (Schnee-)Schmelzwasser des Rehbergs wird im Rehberger Graben gesammelt und gelenkt:

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Gesteuert wird der Lauf des Wassers durch solche Wehre, welche die Ingenieurin genauer inspizierte:

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Auf diese Weise wird das Wasser nach Sankt Andreasberg geleitet, wo es zum Antrieb der Wasserräder der Bergwerke diente:

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Der erste Rehberger Graben wurde schon um 1600 erbaut. Er lag etwa 30 m höher am Berg. Die Rinnen waren aus Holz gebaut, welche mit der Zeit erneuert werden mußten. Der jetzige "Neue Rehberger Graben" wurde 1694 erbaut. Zunächst wieder aus Holz, war schnell klar, daß 10 bis 15 Jahre später nicht mehr genug Holz für Erneuerungen vorhanden sein würde. Daher wurden die Rinnen gegen neue aus Granitstein ersetzt, welches aus Sprengungen, die für die Leitungsführung notwendig waren, sowie aus Steinbrüchen gewonnen wurde:

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So ist der Rehberger Graben ein sehr beständiges Bauwerk, welches heute noch gut funktioniert. Nachdem der Bergbau in Sankt Andreasberg um 1913 endete, dient der Graben heute zum Antrieb sechs kleinerer Wasserkraftwerke in St. Andreasberg.

Der Graben ist über 7 km lang und unser Wanderweg führte stets an ihm entlang:

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Gespeist wird der Graben vor allem vom Oderteich an seinem Anfangspunkt:

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Um die Wasserräder auch in Trockenzeiten zuverlässig versorgen zu können, haben die Bergleute 1715 - 1722 hier eine Stauanlage gebaut, welche bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die größte Talsperre Deutschlands war.

Danach ging es auf der anderen Seite des Bergs zurück. Nach fast 5 Stunden und 16 km endete unsere letzte große Wanderung dieses Urlaubs im Harz.

Über Bad Sachsa bricht die Abenddämmerung herein:

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Morgen fahren wir zurück nach Hause.

Viele Grüße!

Eingestellt von Vielreisender 18:45 Archiviert in Deutschland Tagged landscapes mountains park hiking harz Kommentare (0)

Wieda, Zorge, Neuer Teich und das Pferdchen

Eine Rundtour durch den Südharz

sunny 26 °C

Moin!

Der Sommer ist eingekehrt! Blauer Himmel und den ganzen Tag kein Regen.
Nach der gestrigen Pause sind wir heute in 5 Stunden 16 km in einer Rundtour durch den Südharz von Wieda über Zorge und wieder nach Wieda gewandert.

Los ging's wie gesagt nicht weit von Bad Sachsa in Wieda, einer Kleinstadt mit einstmals bedeutender Metallgußproduktion. Verzierte Öfen aus Wieda sollen heute noch geschätzte Antiquitäten sein.

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Nach einem steilen Anstieg auf einen angrenzenden Hügel bietet sich dieser Panoramablick über Wieda:

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Weiter ging es durch die Wälder, vorbei an einem kleinen Wasserfall, dessen Höhe wieder kaum beeindrucken kann, der aber trotzdem nett ist:

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Auf dem Weg nach Zorge, einer weiteren Kleinstadt, liegt oben auf den Hügeln gelegen der "Neue Teich":

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In diesem darf man weder baden noch angeln noch sonst etwas machen, er ist einfach nur hübsch anzusehen, und das ist mir noch ein zweites Bild wert:

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Auf einer Wiese grasten ein paar Rinder:

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Vom Hügel wieder hinunter, weiter an einem Bachlauf entlang...

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..., und dann wieder steil hoch auf den nächsten Hügel. Dort steht das "Pferdchen". Wer erkennt es oben auf der Spitze des Pavillons als Wetterfahne?

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Der Pavillon bietet einen Panoramablick über Zorge:

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Danach ging es wieder hinunter und woanders wieder hinauf und schließlich wieder hinunter nach Wieda, wo unsere Runde komplett war.

Viele Grüße!

Eingestellt von Vielreisender 18:47 Archiviert in Deutschland Tagged mountains hiking harz landsacpes Kommentare (0)

Pause in Bad Sachsa

sunny 22 °C

Moin!

Gestern abend gab es noch einen Regenbogen über'm Ort:

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Heute haben wir mal nichts gemacht. Wir haben den Ort nicht verlassen.
Neben dem Hotel liegt der Vitalpark, und in dem gibt es ein Kneipp-Wassertretbecken, dessen Wasser deutlich kälter ist als erwartet:

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Gespeist wird es über eine Wassertreppe...

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... vom Schmelzteich weiter oben. Dieser künstliche Teich wurde schon im 16. Jahrhundert angelegt, vermutlich für die Wasserversorgung einer Erzschmelze:

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Gegenüber des Vitalparks steht dieses unbekannte historische Haus:

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Das ist alles, was ich Euch heute zeigen kann.

Viele Grüße!

Eingestellt von Vielreisender 16:38 Archiviert in Deutschland Tagged landscapes park harz Kommentare (0)

Oberharzer Wasserwirtschaft

Eine Runde vorbei am Oberharzer Wasserregal und Nabentaler Wasserfall

sunny 22 °C

Moin!

Heute morgen hat es geregnet, das Wetter war nicht sehr einladend zum Wandern.
Wir sind trotzdem mal losgefahren, vielleicht hört es ja auf der Fahrt auf zu regnen.
Hat es nicht.

Wir sind Richtung Norden in den Oberharz gefahren bis nach Torfhaus bei Altenau.
In Torfhaus gibt es für den Winter einen Rodelschlepplift. Da offenbar viele Menschen dann zum Rodeln kommen, gibt es auch einen großen Parkplatz. Das war der Ausgangspunkt unserer geplanten Wanderung.
Und dann passierte es. Wenige Minuten nachdem wir am Parkplatz ankamen, hörte es nicht nur auf zu regnen, der Himmel klarte auch völlig auf. Strahlend blauer Himmel, keine Wolken mehr zu sehen.

Also ging's los mit unserer Rundtour, die Hügel langsam hinauf:

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Wir passieren die Jungfernklippe, rechts im Bild:

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Der Wanderweg ist sehr ursprünglich, nicht künstlich befestigt. Manchmal muß man den Bachlauf auf den Steinen überqueren...

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..., manchmal gibt es eine einfache Brücke:

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Nach Überqueren des Bachlaufs im Tal geht es wieder hoch auf den nächsten Hügel:

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Hier sieht man das ganze Tal, welches wir umrundet haben. Erst rechts auf halber Höhe der Hügel entlang, dann eine Kurve durch das Tal und dann links auf den Hügeln zurück:

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Nun kommen wir zum Nabentaler Wasserfall:

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Ja, der hat jetzt nur minimale Höhe. Er ist aber Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft, des Oberharzer Wasserregals, ein vom 16. bis 19. Jahrhundert geschaffenen System zur Umleitung und Speicherung von Wasser, welches Wasserräder in den Bergwerken antrieb.
Es gilt als das weltweit bedeutendste vorindustrielle Wasserwirtschaftssystems des Bergbaus.

Die Ingenieurin mußte sich die historischen Wehre genauer ansehen:

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Ein Stück weiter kam der Wasserfall am Dammgraben:

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Nach 14 km und viereinhalb Stunden waren wir zurück am Parkplatz.
Inzwischen schoben einzelne Windböen die Wolken wieder zusammen und just als wir das Auto erreicht hatten, fing es wieder kräftig an zu regnen.

So fuhren wir zurück durch den Regen, erreichten unser Hotel, und nun gibt's Abendessen.

Viele Grüße!

Eingestellt von Vielreisender 18:50 Archiviert in Deutschland Tagged landscapes mountains hiking forest harz Kommentare (1)

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